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Die Altbau-FAQs unterwegs

Was sich dieses Jahr bereits bewährt hat, wollen wir im kommenden Jahr intensivieren: Im Rahmen der altbau-plus-Sprechstunden kommend die FAQs zu Ihnen in Ihr Quartier. Überall wo unser Beratungsmobil im Dienst ist – zu erkennen an den Plakaten – haben Sie die Möglichkeit Ihr Sanierungsprojekt mit uns neutral und kostenlos durchzusprechen.

Das Bild zeigt den Oldtimer in Eschweiler-Nothberg. Den neuen Fahrplan gibt es im Januar an dieser Stelle.

 

Welches Klimamessgerät soll ich verschenken?

„Es ist ja gar nicht so schlecht ein kleines Messgerät zur Kontrolle von Raumtemperatur und Luftfeuchte zu haben, zur Schimmelvermeidung z.B.. Welches Gerät soll ich verschenken?“

Hier werden ja keine Produkte oder Hersteller genannt, aber einige konkrete Hinweise, die helfen das richte Messgerät zu finden schon. Kreisen wir das Thema zunächst ein. Es soll hier von normalem Hausgebrauch und nicht von Sachverständigengutachten die Rede sein. D.h. die Geräte brauchen nicht kalibriert oder kalibrierbar zu sein. Sie benötigen auch keinen Datenlogger, Datenspeicher zur späteren Auswertung. Bei solcher Art einfachen Geräten bleibt in der Regel eine gewisse Ungenauigkeit. Mit der können wir im täglichen Gebrauch gut leben, denn wir leben ja nicht unter Laborbedingungen und betreiben keine Wissenschaft. Trotzdem sollten die Messungen schon richtig sein. Drei Grad Temperaturunterschied zur Wirklichkeit sind zu viel. Die Messung von 34 % oder 44 % Luftfeuchtigkeit ist auch zu ungenau. Dennoch treten solche Differenzen auf, wie das Foto zeigt.

Was wollen wir denn mit den gemessenen Daten tun? Zwei Beipiele:

In einer Souterainwohnung gab es immer wieder Probleme mit Schimmel. Als ich dorthin als Gutachter gerufen wurde, habe ich festgestellt, das die Waschmaschine praktischerweise in einem unbelüfteten Raum an der Hangseite, also Kellerseite, der Wohnung betrieben wurde. Die gewaschene Wäsche wurde anschließen im gleichen Raum zum Trocknen aufgehängt. Zwar blieb die Tür zum Flur, aber der Flur war auch nicht belüftet. Klar, dass es immer wieder zu Schimmelbildung kam. Um Mieterin und Vermieter nicht gegeneinander aufzubringen, hatte ich vorgeschlagen so ein schönes kleines Temperatur- und Feuchtemessgerät aufzustellen. Damit wurde allen Beteiligten gänzlich emotionslos klar, was zu tun war: entweder die Wäsche musste an anderer Stelle gewaschen und getrocknet werden, oder es musste eine mechanische Entlüftung nachgerüstet werden. Der Sinn des Messgerätes war hier, den Zusammenhang zwischen Wäsche waschen und trocknen und der Luftfeuchtigkeit aufzuzeigen.

Das zweite Beispiel: Wenn an bestimmten Ecken in der Wohnung oder im Keller immer wieder Schimmel entsteht (obwohl jetzt einmal keine Waschmaschine betrieben wird), spielt oft nicht nur die Lufttemperatur eine Rolle, sondern auch die Temperatur der Wandoberfläche. Die kann deutlich niedriger ausfallen, so dass hier die Taupunkttemperatur erreicht wird und die Wand feucht wird usw.. Um zu messen, ist Gerät nötig, dass die Temperatur der Wandöberfläche messen kann. Im Bild ist es das dunkelgrüne Gerät rechts mit dem Griff. Sie sind schon etwas teurer und man braucht sie eigentlich selten.

Was sollte ein Thermo-Hygrometer können? Aus der Beschreibung eines Gerätes des Baumarktes unseres Vertrauens zum Preis von unter 20,- €:

„Das Digitale Thermo-Hygrometer ist ideal zur Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen. Über ein Balkendiagramm sehen Sie permanent den Luftfeuchtigkeitsverlauf der letzten 12 Stunden mit farbigen Komfortzonen. Dazu können die Höchst- und Tiefstwerte und der Taupunkt angezeigt werden. Außerdem verfügt das Thermo-Hygrometer von TFA über eine Alarmfunktion bei Schimmelgefahr und einem einstellbaren Luftfeuchtigkeitsalarm mit Ober- und Untergrenze.“

Text: altbau plus e.V.

 

Sind Silberfischchen schlimm?

Man muss ja nicht alles selber schreiben . Ich mag sie ja nicht, habe damit wohl nicht ganz recht. Zitat: „Vielmehr sind einzelne Silberfischchen kleine Putzhilfen, die Schimmel und Hausstaubmilben beseitigen.“ Das soll jetzt nicht heißen, dass ich mir die kleinen Urtierchen züchte… Lesen wir hier:

 

Können Fenster mit Ortschaum abgedichtet werden?

Heute eine Frage aus der Beratungspraxis bei altbau plus e.V.: Immer wieder wird gefragt, ob es nicht doch ausreichend sei, Fenster mit Ortschaum abzudichten. Neu eingesetzte, aber auch bestehende Fenster müssen bei Sanierungsmaßnahmen an der Wand (z.B. der Erneuern des Putzes) neu abgedichtet werden. Dabei könnte es so praktisch sein, die Fuge zwischen Fensterrahmen und der Wand einfach auszuschäumen – eine gebräuchliche Maßnahme.

Dennoch, eine Abdichtung gegen Wasser und Wind ist das nicht und auch keine innenseitige Luftdichtung, wie sie nicht nur Stand der Technik, sondern auch vorgeschrieben ist.

Wenn wir uns das nicht mehr ganz junge Modell eines Kunststoffensters anschauen, reden wir ausschließlich über das Thema Abdichtung, nicht über die Qualität von Kunststoffenstern gegenüber Holzfenstern, oder den fehlenden Metallkern des Beispielprofils. Wir wollen heute auch nicht über die Nachhaltigkeit von Ortschäumen diskutieren. Das kommt schon noch an anderer Stelle.

Also kurz und knapp: Wind- und wasserdicht kann man ein Fenster nur einbauen mit wetterfesten, UV-beständigen, dauerhaft beweglichen/elastischen Materialien. Alles das trifft für die üblichen Ortschäume nicht zu. Tatsächlich schrumpfen sie auf die Dauer, da sie Material (Weichmacher) verlieren.

Richtig sind z.B. Kompribänder und Klebebänder, die so eingebaut werden, dass sie Bewegeungen zwischen Fenster und Wand mitmachen. Gut sind Klebebänder, die an den Rändern kleben, in der Mitte aber nicht. So kann dort eine Falte geformt werden, die verhindert, dass das Klebeband unter Spannung gerät. Beim Modell sind diese Bänder grau.

Es empfiehlt sich die abgedichteten Fugen zusätzlich konstruktiv mit einer Leiste oder Winkelprofil abzudecken. Das schützt und sieht besser aus.

Für energieeffizienzes Sanieren ist die Luftdichtigkeit der Fensteranschlüsse unverzichtbar. Gelüftet wird auf andere Weise – eine weiteres Thema.

Das Ausschäumen dient nur der Wärmedämmung der Fuge. Ausstopfen mit Naturfasern halte ich für langlebiger.

Text: altbau plus e.V.

 

Es ist kalt und zieht an den Füßen

Das Thermometer zeigt 23 °C und doch sind die Füße kalt. In Bodenhöhe zieht es ständig. Die Fenster sind zu. Alle Heizkörper sind gleichmäßig warm. Trotzdem ist es ungemütlich.

Schauen wir uns einmal um: Die Fenster sind zwar nicht neu, haben aber doch Isolierverglasung und erscheinen ausreichend winddicht. Die Wände sind auch nicht übertrieben kalt, so dass dort keine Kälte „herunter fließt“ in Richtung Füße. Die Heizkörper werden nicht ständig auf- und abgeregelt, sondern wärmen gleichmäßig.

In unserem Fall handelt es sich um einen Altbau mit schönen hohen Decken. Ja richtig, Wärme steigt nach oben und es gibt immer ein Mindestmaß an Konvektion im Raum, aber deswegen braucht es nicht derart zu ziehen. Die Türen sind so alt wie das Haus, also gut 100 Jahre. Sie sind überarbeitet und neu angestrichen. Sie schließen sogar einigermaßen gut.

 

Der ursprüngliche Dielenboden hatte im Laufe der Jahre verschiedene Beläge erhalten, die teils übereinander verlegt wurden. Dabei wurden die Türen unten abgesägt. Zuletzt wurden die Originaldielen, immerhin auch gut 100 Jahre alt, freigelegt, abgeschliffen und neu geölt. Das Abschleifen hat wieder einige Millimeter gekostet. Es ist also ein ansehnlicher Spalt zwischen dem Fußboden und der Tür entstanden. Wenn die Tür zwei gleich warme Zimmer trennt, wäre das kein Problem. Führt sie dagegen in ein ungeheiztes Treppenhaus, einen Flur oder dergleichen, drückt die kalte Luft von dort durch den Spalt in den warmen Raum und verteilt sich in Fußhöhe.

Abhilfe schaffen entweder mehr oder weniger schöne „Fugenbesen“ oder die gute alte Türschwelle. In der Altbauwohnung an alle Türen Schwellen einzubauen hat den Vorteil, dass damit ohne Aufwand Höhenunterschiede der Böden der einzelnen Räume ausgeglichen werden können. Auch optisch können Türschwellen attraktiv sein bei Materialwechseln. Für mich gibt es gestalterisch zwei Varianten: der verbindende, großzügige, gleichmäßig durchgehende Boden oder der, die einzelnen Räume betonende, Materialwechsel mit neutraler Schwelle. Das ist übrigens keine neue Erfindung, wie man an dem rechten Bild sieht.

Wenn Türschwellen genutzt werden, ergibt sich unter Umständen auch die Möglichkeit eine umlaufende Türdichtung anzubringen. Dann ist wärme- und schalltechnisch das Beste getan.

Man stolpert nicht über die Schwellen. Sogar Besuch hat sich schnell daran gewöhnt.

(Jetzt komme mir bitte keiner mit Barrierefreiheit, im zweiten Stock bei 3,80 m Geschosshöhe und keinem Aufzug.)

 

In einer Wohnung wird es nicht warm

Das alte Haus hat vier Wohnungen, zwei im Erdgeschoss, zwei in den darüber liegenden Etagen. Eine der Wohnungen im EG hat eine eigene Gas-Etagenheizung. Die anderen werden mit einer zentralen Gas-Brennwertheizung mit Solarunterstützung geheizt. Doch die zweite Wohnung im Erdgeschoss wird einfach nicht richtig warm. Ebenso der Heizkörper in der Küche der Wohnung darüber.

Bekannt ist, dass ursprünglich beide Erdgeschoss-Appartements eigene Etagenheizungen hatten. Als es an der Zeit war kräftig zu modernisieren, ergab sich die Gelegenheit, eine, in der Kochnische störende, Abkastung abzubauen, um nachzuschauen, welchen Sinn sie eigentlich hatte. Schauen wir uns das Bild an.

Hinter der Abkastung kam eine zweite Heizungspumpe zu Tage. Sie wurde wohl eingebaut als das Appartement von der Etagenheizung befreit und an die Zentralheizung angebunden wurde – keine gute Idee.

Nun befanden sich also in einem Heizkreislauf zwei Umwälzpumpen. Besonders dumm: beide wussten nichts von einander. Und so haben beide gepumpt, wie es ihnen gerade in den Sinn kam, zwangsläufig meistens gegeneinander. Das haben sie aber nicht bemerkt. Folglich konnte das warme Heizungswasser die Wohnung nicht wirklich erreichen. In der darüber befindlichen Wohnung war der Heizkörper dadurch ebenfalls gestört, weil hier nach unten abgezweigt wurde.

Der Installateur tat das Richtige: Er hat die falsche Pumpe abgebaut. Danach hat er im ganzen Haus einen sogenannten „hydraulischen Abgleich“ durchgeführt. Der sorgt dafür, dass alle Heizkörper im selben Kreislauf der Zentralheizung gleich warm werden. Von da ab wurden alle Räume angemessen warm. Die Heizung brauchte nun nicht mehr „volle Kanne böllern“, nur weil drei Heizkörper, auch bei höchster Stufe des Thermostatventils, einfach nicht warm wurden, während auf anderen, bei kleinster Einstellung, Tee warm gehalten wurde. Die Heizung läuft seit dem gleichmäßiger – und sparsamer.

Ein „hydraulischer Abgleich“ gehört (eigentlich) zur jeder Heizungsinstallation und jeder Änderung am System. Weil das aber leider nicht der Wirklichkeit entspricht, wird der hydraulische Abgleich mit Steuergeldern finanziell gefördert und zwar hier.

Text: altbau plus e.V.

 

Beratung / Sprechstunden aktuell

November 2020: Es werden weiter persönliche Beratungen in der Geschäftsstelle, AachenMünchener Platz 5, Aachen, angeboten. Es gilt die Maskenpflicht.

Sie können gerne auch während der Sprechzeiten anrufen, um sich telefonisch beraten zu lassen. Das kann auch unterstützt durch Emails, Teamviewer, Skype etc. geschehen, wenn Fotos, Zeichnungen oder andere Unterlagen gemeinsam angesehen werden sollen.

Telefon: 0241 413 8880
Email: info@altbauplus.de

 

Absage aller Veranstaltungen

„Leider müssen bis auf weiteres alle Veranstaltungen von altbau plus, Vorträge und Rundgänge, abgesagt werden. Ersatztermine werden bekannt gegeben, sobald eine Entspannung der Lage zu erkennen ist.“ so Altbau plus e.V.

Schade, aber vernünftig. Auf der Webseite von altbau plus e.V. werden informative Videos zu den Themen der Sanierungstreffs bereitgestellt. Sie zeigen in angemessenen Abschnitten die ausführlich erläuterten Vortragsfolien.

Für die persönliche Beratung/Sprechstunde in der Geschäftsstelle gelten aktuellen Bedingungen.

 

Einblasdämmung im Altbaudach?

„Ich habe Gutes von Einblasdämmung gehört. Kann die auch in ein Altbaudach einbebaut werden?“

Präzisieren wir „Einblasdämmung“: Ich möchte hier von Zellulose- bzw. Holzfaser-Dämmung zum einblasen in Hohlräume reden. Es gibt andere Materialien zum einblasen, wie Mineralwollfasern oder Kunststoffgranulat, z.B. als Kerndämmung im Mauerwerk. Mit denen kenne ich mich wenig aus. Als Dämmung im Dach sind sie eher ungewöhnlich. Die ökologische Bilanz lässt Wünsche offen. Also zu den Zellulose- und Holzfasern:

Holzfaserdämm-Platten und flexible -Matten setze ich hier als bekannt voraus. Sie werden beim Einblasen benötigt, um geschlossene Hohlräume zu schaffen, die anschließend ausgeblasen werden können. Im Beispiel hier sind es außenseitig imprägnierte Unterdachplatten auf den Sparren und innenseitig eine armierte Luftdichtigkeitspappe. Beide können dem Einblasdruck widerstehen.

 

Im Drempelbereich haben wir eine „normale“ Holzfaserplatte verwendet. Das saubere, luftdichte Abkleben der Anschlüsse fehlt hier noch. Im rechten Bild sind die geschlossenen Einblasöffnungen zu erkennen.

Eine oft gestellte Frage: „Sackt die Dämmung nicht?“ Nein, die Zellulose- bzw.. Holzfasern verfilzt beim einblasen. Gleichzeitig wir sie so verdichtet, dass sie nicht sacken kann. Kontrolliert wird das durch die Menge Material pro Hohlraum.

Zwei weitere Anwendungen: Dämmen eines Installationsschachtes im Jahrhunderwendehaus (ein Bild aus den 1990er Jahren) und Dämmen eines Erdgeschossbodens (Holzständerwände mit Lehmsteinen ausgefacht)

 

Eigentlich sind alle vier Bilder recht alt und zeigen nicht wirklich Neues. Allerdings – und nicht wirklich zu verstehen – ist diese Art der Wärmedämmung im Alt- wie Neubau, noch immer verhältensmäßig unbekannt.

 

Was ist denn da passiert?

Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Es geht uns auch eigentlich gar nichts an. Dennoch fällt mir beim Spazieren gehen diese Fassade seit Monaten auf.

Es war eine typische 60er-Jahre-Architektur. Das Haus wurde aufwändig modernisiert. Das Dach wurde gedämmt. Die Fenster wurden ausgetauscht. Die Fassade wurde gedämmt. Alles macht – aus Sicht des Passanten – einen guten Eindruck. Und dann das. Was wohl dahinter steckt, dass die äußere Verkleidung der Sockelfassade so leiden muss. Doch darum geht es hier nicht. Das Haus ist ein gutes Beipiel, wie ein alter Bungalow zu einem neuzeitlichen Haus werden kann.

Oft sind ja 60er-Jahre-Grundrisse ausgesprochen gut. Auch wurden damals nahe zu keine ungesunden oder sonst problematischen Baustoffe verwendet. Die Häuser sind einfach, aber von der Substanz her gut. Meist ist es kein Problem, Dach und Außenwände gemäß heute üblichen Maßstäben gegen Wärmeverluste zu schützen. Stilistische Veränderungen, dem aktuellen Geschmack entsprechend – wie hier geschehen – lassen sich verwirklichen. Mir persönlich sind Häuser aus den 50ern und 60ern deutlich lieber als die der 80er und 90er Jahre – nur weil ich selber aus dieser Zeit stamme. Sie sind einfacher ebaut und einfacher zu verändern.

Und hier? Das Erdgeschoss wurde mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt. Das hat offensichtlich funktioniert. Das Sockelgeschoss hat eine Vorhangfassade erhalten, also eine Unterkonstruktion aus Blechprofilen, die die Fassadenverkleidung trägt und den nötigen Abstand für die Dämmung herstellt. Die Mineralwolldämmung ist außenseitig mit einem Flies versehen. Bei einem Dach würde man es „Unterspannbahn“ oder „zweite wetterführende Ebene“ nennen. Deren Aufgabe ist es, bei Schäden an der ersten, äußeren „wetterführenden Ebene“ die Konstruktion vor Regen und Wind zu schützen. Eine imprägnierte Holzfaserdämmplatte z.B. kann das über einige Monate (tatsächlich meist deutlich länger als gewährleistet wird). Ein Flies oder eine feuchtevariable Unterspannbahn kann das ansich auch.

Die Mineralwolldämmung des Beipiels hier ist durch das Zerreißen des schwarzen Flies durchfeuchtet und hat längst begonnen auszufasern. Sie dämmt nun nicht mehr und muss erneuert werden. Unser Beispiel macht deutlich, dass es Sinn macht, sorgfälltig und mit Bedacht auf die richtigen Materialien zu achten.

Eine klasse Frage ist immer: „Was passiert denn, wenn hier einmal etwas kaputt geht?“

Text: altbau plus e.V.