Archiv der Kategorie: Beratung

Online-Vortrag „Solarstrom von Balkon und Terrasse“

Verbraucherzentrale NRW ist ein Vereinsmitglied von altbau plus e.V. Sie bietet einen online-Vortrag an, an dem Sie über Ihren Rechner im Büro/zu Hause teilnehmen können:

„Stecker-Solargeräte liefern Strom vom Balkon“

Einen kostenlosen Online-Vortrag zum Thema Stecker-Solargeräte bietet die Verbraucherzentrale am Dienstag, 24. März, von 18 bis 19 Uhr an. Unter dem Titel „Steck die Sonne ein! Solarstrom von Balkon und Terrasse“ erfahren Interessierte an ihren Rechnern zuhause, wie auch Mieter und Wohnungseigentümer mit kleinen Solarkraftwerken eigenen Sonnenstrom ernten können und was dabei zu beachten ist. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Online-Vortrags können auch eigene Fragen stellen.

Die Anmeldung erfolgt unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/vortraege.

Weitere Infos zum Thema hier.

 

Beratung / Sprechstunden aktuell

Juni 2020: Es werden wieder auch persönliche Beratungen in der Geschäftsstelle, AachenMünchener Platz 5, Aachen, angeboten. Es gilt die Maskenpflicht.

März 2020: Aus bekanntem Anlass stellt altbau plus e.V. ab sofort nicht nur die Veranstaltungen ein, sondern auch die persönliche Beratung. Sie können aber gerne zu den Sprechzeiten anrufen oder eine Email mit Ihrer Frage senden.

Telefon: 0241 413 8880
Email: info@altbauplus.de

 

Absage aller Veranstaltungen

Hier die aktuelle Meldung von altbau plus e.V.:

„Leider müssen bis auf weiteres alle Veranstaltungen von altbau plus, Vorträge und Rundgänge, abgesagt werden. Ersatztermine werden bekannt gegeben, sobald eine Entspannung der Lage zu erkennen ist.“

Schade, aber vernünftig. Auf der Webseite von altbau plus e.V. werden informative Videos zu den Themen der Sanierungstreffs bereitgestellt. Sie zeigen in angemessenen Abschnitten die ausführlich erläuterten Vortragsfolien (angenehm sachlich, ohne das häufige Getue und Gezappel).

Inzwischen wird die persönliche Beratung/Sprechstunde wieder in der Geschäftsstelle angeboten.

 

Was ist ein „Altbau“?

„Ist ein Haus aus den 1990er-Jahren ein Altbau, wenn es top gepflegt ist?“

Nun, wir schreiben das Jahr 2020. Ein Haus aus dem letzten Jahrtausend ist mit Sicherheit ein Altbau. Man könnte es handhaben wie mit Autos. Ein Neuwagen, der einmal zugelassen war, oder auch nur ein paar Tage benutzt wurde, ist keiner mehr. Eine amtliche Definition gibt es nicht. Die halte ich auch nicht für nötig. Letztlich spielt es keine Rolle wie alt ein Haus ist. Alte Häuser sind nicht selten besser Nutzbar als gerade gebaute.

 

Viel interessanter für die Nachhaltigkeit ist doch die Frage, ob das Haus „neuwertig“ ist. Worauf bezieht sich das? Erst einmal ist das einfach: Es muss alles am Haus optisch und technisch so beschaffen sein, als wäre es gerade erst mängelfrei fertiggestellt. Gleichzeitig muss es aber auch den heute aktuellen Standards entsprechen.

Es drängt sich sofort die Frage nach der Energiebilanz auf. Die Ansprüche hierbei sind in den letzten Jahren bekanntlich und aus guten Gründen deutlich gestiegen. Das werden sie weiter tun. Bis zum Jahr 2050 soll der gesamte Gebäudebestand CO2-neutral sein. Schnell wird so ein heute gebautes Haus zum „Altbau“, wenn nicht weitsichtig geplant wird.

   

Hinzu kommen auch immer mehr Fragen zur Nachhaltigkeit der verwendeten Baukonstruktionen und Baustoffe. Polystyrol z.B. müsste wohl als Sondermüll entsorgt werden, wenn erfolreiche Lobbyarbeit dies nicht vor wenigen Jahren verhindert hätte. Das gilt aber sicher auch für andere Baustoffe (PVC-Fenster, Laminate, Kunststoffe, Anstriche und einiges mehr). Wir wollen hier gar keinen einzelnen schlechter machen als er ist, sondern auf das Thema aufmerksam machen.

   

Für mich als beratender Architekt ist jedes benutzte Haus, das mehr als einen Renovierungsanstrich nötig hat, ein „Altbau“ und gleichzeitig mindestens der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung EnEV entspricht. Für die planerische Arbeit spielt es keine Rolle ob ein Haus 10 oder 100 Jahre alt ist. Ein Unterschied macht es, ob es unter Denkmalschutz steht oder in seinem Charakter besonders erhaltenswert ist.

Das Thema „Altbau“ ist vielfältig. Dabei darf der Fingerzeig natürlich nicht fehlen: Entscheident für eine nachhaltige Werterhaltung ist der Blick auf die Zusammenhänge. Ein Gebäude ist ein System und keine Ansammlung von Einzelteilen. Zwei Beispiele:

  • Eine Fassade ist schnell neu angestrichen. Üblicher Weise ist damit die Chance für eine bessere Wärmedämmung für die nächsten 10 bis 15 Jahre verspielt. Weil auch neue Tapeten kamen, ist die Möglichkeit der Innendämmung auch verspielt…
  • Eine Heizung („Brenner“) ist ebenfalls schnell erneuert. Wenn das Haus danach gedämmt wird, ist die Heizanlage überdimensioniert, also ineffizient…

Dies Zusammenhänge des gerade zu bertrachtenden Altbau jedes Mal neu zu erkunden, macht den Spaß daran aus. Und natürlich gibt es auch hier Routienen, so dass nicht ständig das Rad neu erfunden werden muss.

Machen Sie sich schlau, lassen Sie sich beraten, damit Sie die richtigen Fragen stellen können, bevor Sie Aufträge vergeben.

 

Außenwand – Dämmstoffe, Konstruktionen, Eigenschaften

Thema
Außenwände wollen Wärmegedämmt werden, heute in deutlich höherem Maße als zu den Zeiten der Erstellung von Altbauten. Jede Bauzeit hat seine typischen Konstruktionen, ob Fachwerkhaus, Jahrhunderwende- oder 50er-Jahrehaus. Auch Häuser der 1980er sind in dem Sinne nicht mehr aktuell. Wann ist Außendämmung oder Innendämmung das Richtige, welche Konstruktionen und Materialien?

Anmeldungen bitte bei altbau plus e.V.

In Haaren

Architektur-Spaziergänge mit altbau plus

Gemeinsam mit dem Heimatverein Haaren/Verlautenheide bietet altbau plus auch in diesem Jahr wieder Rundgänge zum Thema energieeffizientes Sanieren von Wohnhäusern an. Es werden dabei unterschiedliche Sanierungsbeispiele erläutert und in Zusammenhang zu aktuellen Anforderungen und Fördermöglichkeiten gestellt.

Die Routen konzentrieren sich diesmal auf Siedlungsbereiche der 50er/60er Jahre und der 60er/70er Jahre. Die Rundgänge beginnen jeweils mit einer Einführung in die Historie der besuchten Ortsbereiche und schauen dann auf Fragen möglicher Maßnahmen zur Energieeinsparung. Das betrifft unter anderem die Wärmedämmung, die Nutzung von Solarwärme und -strom und architektonische Maßnahmen wie zum Beipiel Windfänge und Wintergärten.

Der nächste Spaziergang findet im März am Samstag, dem 28.03. um 14 Uhr statt. Treffpunkt ist die Ecke Friedenstraße – In den Atzenbenden.

Für Ihre Anmeldung oder weitere Fragen wenden Sie sich bitte an info@altbauplus.de oder telefonisch an 0241 413 8880.

Weitere Spaziergänge folgen am Mittwoch, den 06. Mai um 17 Uhr und am Samstag, den 29. August um 14 Uhr. Die jeweiligen Treffpunkte werden noch bekannt gegeben.

Fachtagung „Heizsysteme ohne Öl und Gas“

Die diesjährige Frühjahrsfachtagung von altbau plus e.V. hat das Alternativen zum heizen mit Öl und Gas zum Thema:

Öl- und Gasheizungen sollen der Vergangenheit angehören. Doch welche Systeme treten an deren Stelle? Wärmepumpen und Holzpelletheizungen sind bereits auf dem Markt etabliert, während Brennstoffzellen in Wohngebäuden noch wenig genutzt werden. Kombinationen aus verschiedenen Heizsystemen (Hybridsysteme) können die Nachteile des einzelnen Systems ausgleichen. Ein anderer Weg ist die Quartiersheizung, die viele einzelne Geräte ersetzt und innovative Möglichkeiten bietet. Effziente und nachhaltige Lösungen müssen zum Gebäude und
den Nutzern passen. Unsere Fachtagung möchte Entscheidungshilfen für „das richtige“ Heizsystem bieten.
Die Anerkennung dieser Fortbildung ist beantragt bei der dena,
der AK NW und bei der IK Bau NRW.“

Sprechstunden

Hier finden Sie die aktuellen Termine für offene, kostenlose Sprechstunden von altbau plus e.V.. Die Liste wird aktuell gehalten, so dass Sie sich hier über Änderungen und weitere Termine informieren können.

Die Beratung von altbau plus e.V. ist eine Initialberatung. D.h. sie ersetzt nicht die Planung Ihres Vorhabens, hilft aber Zusammanhänge zu erkennen und Wissen zu sammeln, um anschließend die, für Ihren konkreten Fall richtigen, Fachleute bestimmen zu können. Nicht selten folgt auf diese Sprechstunden eine „Vor-Ort-Beratung“ durch die Verbraucherzentrale. Zur Grundlagenermittlung, wie es die Architekten nennen, ist das in der Regel hilfreich.

Für Veranstaltungen und Beratungen bitte beachten.

Sprechzeiten und -orte sind:

Aachen-Innenstadt, altbau plus e.V., AachenMünchener Platz 5, 52064 Aachen

Montags, Mittwochs, Freitags 10 – 13 h
Dienstags, Donnerstags 14 – 17 h

Aachen-Haaren, Bezirksamt,Germanusstraße 32-34, 52080 Aachen

Mittwochs 14 – 17.30 h

Eschweiler-Nothberg, Pfarrgemeinde St. Cäcilia, Pfarrer-Krings-Straße 17

14-tägig Donnerstags, 16 – 18 h


Roetgen, Pfarrgemeinde St. Hubertus, Hauptstraße 64

14-tägig Mittwochs, 16 – 18 h