Stromfressern auf der Spur

Strom ist in Deutschland die teuerste Energieform, also lohnt sich ein genauerer Blick auf alles, was ein Kabel hat:

„Licht aus“ reicht nicht, denn Beleuchtung hat nur einen geringen Anteil am Stromverbrauch üblicher Haushalte. Dennoch sollte man Halogenlampen, Leuchtstoffröhren und vor allem Deckenfluter mit passenden LED-Leuchtkörpern umrüsten. In vielen Wohnungen laufen die Haushaltsgeräte bereits mit A+ oder noch mehr „plus“ relativ sparsam. Den größten Stromverbrauch haben dann häufig elektrische Warmwassergeräte (Durchlauferhitzer, Vorratsspeicher) sowie Computer, Spielekonsolen, Fernseher & Co.

Hydraulisch geregelte Durchlauferhitzer verbrauchen deutlich mehr Strom und Wasser als elektronisch geregelte (erkennbar am Display mit Temperaturanzeige). Es gilt: Temperatur am Gerät einstellen, kein kaltes Wasser dazu mischen. Duschbrausen mit einem reduzierten Wasserdurchfluss sparen zusätzlich Strom. Vorratsspeicher werden in der Regel in Küchen verwendet. Bei diesen ist die Verwendung einer Zeitschaltuhr sinnvoll, damit das Wasser nur tagsüber erwärmt wird. Noch besser ist es, diese Geräte grundsätzlich aus- und nur kurz vor der Nutzung einzuschalten.

Ein wichtiger Aspekt für ein sparsames Homeoffice ist das Abschalten von Bildschirmen bzw. die Nutzung von „Ruhemodus“ bei kürzeren Pausen. Bei langen Pausen und über Nacht sollten die Geräte heruntergefahren und über abgeschaltete Steckerleisten vom Stromnetz getrennt werden.

Text: altbau plus e.V.